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Das letzte Abendmahl, Leonardo da Vinci, Santa Maria delle Grazie, Milano

Homo Religiosus 
Der religiöse Mensch, Religion als Erfahrung des Heiligen als subtile Kraft.

17.07.26 : Diese Website wurde aktualisiert und benutzerfreundlicher gestaltet.

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The Trinity (Andrei Rublev)

Tretyakov Gallery, Moscow

Incarnatio Dei, hominis deificatio.

The Incarnation of God leads to the deïfication of man.

Gott kommt zum Menschen, wodurch dieser vergöttlicht wird.

Die alte christliche Religion als Weisheit, Heilung und Genesung.

Der „Homo religiosus“, der religiöse Mensch, ist derjenige, der das Heilige unmittelbar als subtile Kraft erfährt. Im Westen verstehen die meisten Menschen heute nicht mehr, was Religion, so verstanden, einst in vielen Kulturen war und noch immer ist. Seit dem 18. Jahrhundert, dem Jahrhundert der Aufklärung, hatte unsere Kultur kaum noch Berührungspunkte mit dem Wesenskern dieser religiösen Welt. Diese Website möchte Ihnen darüber umfassende Informationen bieten.

So wie man verschiedene wissenschaftliche Theorien zu ein und demselben Fakt entwickeln kann, so kann man auch viele religiöse Ansichten vertreten. Meinungsvielfalt ist ein demokratisch erworbenes Recht und lässt Raum für jede Ansicht. Letztlich können jedoch nicht alle gegensätzlichen Ansichten gleichermaßen wahr sein. Weitere Experimente und logische Schlussfolgerungen werden zeigen, dass einige Ansichten weniger wahrscheinlich oder gar falsch sind. Letztendlich setzt sich die Ansicht durch, die der Realität am nächsten kommt. Wir meinen, dass dies in religiösen Fragen nicht anders ist. Und genau darum geht es auf dieser Website.

Bei der Erstellung dieser Website wurden die Philosophievorlesungen von André T’Jampens, dem charismatischen ehemaligen Pfarrer von Ouwegem und Dozenten am Höheren Institut für Erziehungswissenschaften in Antwerpen von 1957 bis 2000, umfassend genutzt.

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Anna Netrebko

     "When I come on stage, something happens, like in the quality of the performance... was like then times more, like..; I had something - I'm not religious - but I had something that... some voice which is telling me how to do, and what to do..., like appears and then disappears. It is very, very strange, but is's been always with me and especially in important roles".

(Wenn ich auf die Bühne gehe, passiert etwas, zum Beispiel in der Qualität meiner Darbietung... es war, als wäre sie um ein Vielfaches intensiver; ich hatte etwas – ich bin nicht religiös – aber ich hatte etwas... eine Stimme, die mir sagte, wie und was ich tun sollte... die auftauchte und wieder verschwand. Es ist sehr, sehr seltsam, aber sie war immer da, besonders bei wichtigen Rollen.)

Die weltberühmte russisch-österreichische Sopranistin Anna Netrebko äußerte sich anlässlich der offiziellen Bekanntgabe des ihr am 11. Februar verliehenen Polar Music Prize 2000 (https://www.youtube.com/watch?v=w9dO3ky9sH8).

Insofern ähnelt Frau Netrebkos Erfahrung der Geschichte von „Bapuka“ (siehe Registerkarte „Texte 4“, Text 34). Wir erinnern uns daran, dass auch der antike griechische Philosoph Sokrates von einer inneren Stimme berichtete, die ihn nie zu etwas drängte, ihn aber vor Gefahren warnte. Auch Jesus sagt, er höre ständig die innere Stimme seines Vaters und folge ihr immer. So hatte auch Pastor T’Jampens, wie viele andere, eine innere Stimme.

Estin         è sofia                   katerchomènè           eis therapeian            toon          Etnoon

Es             la sabiduría           descendida                para la curación         de las       naciones.

It is           wisdom                 descended                 for   the healing         of the       nations.

Es ist        die Weisheit          herabgestiegen          zur  Heilung              der           Völker.

C’est        la sagesse              descendue                  pour la guérison        des           nations.

È              la saggezza,           scesa                          per  la guarigione      delle        nazioni.

Het is      de wijsheid             neergedaald               ter   genezing            van de     volkeren.

 

                                                                                                                        homoreligiosus@telenet.be

Und noch etwas: Notre Dame de la Guérison

Wenn man aus der norditalienischen Stadt Aosta kommt und sich dem Mont Blanc entlang des Flusses Dora Baltea nähert, sieht man in Courmayeur, dem letzten Ort vor dem Tunnel auf der linken Seite, hoch oben in den Bergen, eine kleine Kirche. Geht man darauf zu, gelangt man zu einem kleineren Fluss, der in die Dora Baltea mündet, der Dora di Veni – im Französischen „Val Veny“ genannt –, wo ein Gebirgsbach mit tosendem Getöse den Mont Blanc hinabstürzt. Augenblicke später steht man vor der hübschen kleinen Kirche Notre Dame de la Guérison. Verweilt man nach einem Gebet einen Moment vor diesem Anblick, ist der Kontrast beeindruckend. Auf der einen Seite die anmutige kleine Kirche in ihrer schlichten Abgeschiedenheit, auf der anderen das wilde und majestätische Mont-Blanc-Massiv. Viele Pilger spüren die wohltuende Ruhe, die von der Kirche ausgeht. Hochsensible Menschen berichten, die Energien als Kribbeln in ihrem Körper zu spüren. Dasselbe gilt für das Symbol der Dreifaltigkeit oben auf dieser Seite.

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