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Dritter Tab : Kurse

Der dritte Reiter listet die zahlreichen Kurse auf, die Pater T’Jampens zeitlebens mühsam auf seiner alten Schreibmaschine tippte oder sogar handschriftlich verfasste. Es war noch die Zeit der Alkoholvervielfältiger, später der Schablonen und noch später der uns allen vertrauten Kopierer.

Stetmäßig stellte er seine Kurse mit außergewöhnlicher Gewissenhaftigkeit zusammen. Sie zeugen von seiner immensen Gelehrsamkeit, seinem tiefen Einblick und seiner Weisheit. Vor allem aber offenbaren sie eine Metaphysik, die durch das antike griechische Denken, die Patristik, die Scholastik und die Neuscholastik stets allem Höheren und uns Menschen Transzendenten – einer „philosophia perennis“, einer ewigen Philosophie – Aufmerksamkeit schenkt. Sie sind durchdrungen von ethischen und religiösen Werten, die mitunter in scharfem Kontrast zur übermäßig materialistischen Mentalität unserer Zeit stehen. Darüber hinaus war er mit der Welt der Anthropologie und Magie bestens vertraut und besaß beinahe prophetische Einsichten. Er ergänzte das Gedankengut weltbekannter Autoren wie M. Eliade, N. Söderblom und W. Kristensen und verbesserte sogar deren Texte zur Hieroanalyse. „Sie sehen nur das Profane, nicht das Heilige“, sagte er gelegentlich mit einer gewissen Besorgnis, „und es ist an der Zeit, dass man diese Dinge auch aus einer internalistischen Perspektive betrachtet.“

Insofern erscheinen uns die Kurse zur Hieroanalyse (3.5 und 4.2) sowie die Einführung in New Age (8.4), die Grundlagen der Religionsphilosophie (8.3) und die biblischen Themen (9.2) außerordentlich faszinierend und wertvoll.

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Die Kurse, ein Überblick

Scrollen Sie nach unten oder klicken Sie auf die Gruppe, in der Sie einen Kurs auswählen möchten.

1. Kurse von 1972 bis 1975

1.1. Geschichte der Philosophie, 1973–1974 (GW1–GW130, 192 S.)

Eine Auswahl aus den Vorlesungsmitschriften.

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Kurse vons den Jahren 1975 bis 1978

Diese befinden sich nicht in meinem Besitz.

2. Kurse von 1978 bis 1981

2.1. Religionsphilosophie, 1978–1979 (WR1–WR96, 128 S.)

Fachliteratur, die die subtilen Aspekte vieler Religionen untersucht.

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2.2. Griechische Philosophie, 1979–1980 (GW1–GW324, 427 S.)

Ein detaillierter Überblick über die klassische griechische Philosophie, einschließlich des Paranormalen.

2.3. Einführung in die zeitgenössische Philosophie, 1980–1981 (HW1–HW228, 343 S.)

Die zeitgenössische Philosophie, wie sie sich von der Antike bis ins Mittelalter entwickelt hat.

3. Kurse von 1981 bis 1984

3.1. Erkenntnistheorie 1981–1982 (EP1–EP30, 42 S.)

Die Erkenntnistheorie beleuchtet die objektiven und subjektiven Aspekte unseres Wissens.

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3.2. Interpretationstheorie, 1981–1982 (DU1–DU41, 68 S.)

Die Hermeneutik, also die Interpretationstheorie, hilft uns, Texte besser zu verstehen und richtig zu interpretieren.

3.3. Logik, 1981–1982 (L01–L103, 145 S.)

Die Logik ist in erster Linie die allgemeine Wissenschaft der Ordnung. Dies wird in diesem Kurs besonders hervorgehoben.

3.4. Methodologie, 1981–1982 (ME1–ME15, 25 S.)

Die Methodologie wendet logische Gesetze an und vereint Erkenntnistheorie und Logik.

3.5. Einführung in die Hiero-Analyse, 1981–1982 (HA1–HA169, 233 S.)

Dieser Kurs befasst sich eingehender mit den mantischen und magischen Aspekten der Religion.

3.6. Einführung in die griechische Philosophie, 1982–1983 (GW1–GW235, 295 S.)

Dieser Kurs führt uns in das Wesen des altgriechischen Denkens ein.

3.7. Einführung in das moderne und zeitgenössische Denken, S. 83–84 (MHD1–MHD264, 301 S.)

Verfolgen Sie den roten Faden in der Geschichte der mantischen und magischen Seite der Philosophie.

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4. Kurse von 1984 bis 1987

4.1. Einführung in die Logik, 1984–1985 (L1–L95, 169 S.)

Diese Lehrveranstaltung behandelt Aspekte, die es uns ermöglichen, Ordnung in der Realität zu erkennen.

4.2. Einführung in die Hieroanalyse, 1984–1985 (HA1–HA122, 141 S.)

Das „Heilige“ als gesteigerte subtile Energie – so haben es viele Kulturen erfahren.

4.3. Philosophische Rhetorik, 1985–1986 (WR1–WR305, 328 S.)

Wie können wir unsere Gedanken ordnen, sie treffend formulieren und andere überzeugen?

4.4. Fragen der zeitgenössischen Ontologie 86–87 (HO1–HO368, 416 S.)

Mit der Aufklärung des 18. Jahrhunderts verschwand die reiche Tradition der Patristik und Scholastik.

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5. Kurse von 1987 bis 1990

5.1. Philosophie des Denkens und Methodologie 87–88 (WDM1–WDM397, 453 S.)

Die Wirklichkeit ist geordnet, doch diese Ordnung erschließt sich nur mühsam.

5.2. Rhetorik, 1988-1989 (RH01-RH152, 147 S.)

Wie verfasst man eine Abschlussarbeit auf verantwortungsvolle Weise? Einige Beispiele.

5.3. Lebensphilosophie, 1988–1989 (FLL1–FLL290, 258 S.)

Ausgehend von der Bibel, dem Fundament unserer Kultur, gehen wir über Platon und die griechischen Philosophien hinaus.

5.4. Fragen zur Kulturphilosophie, 1989–1990 (KF1–KF351, 414 S.)

Dieser Kurs präsentiert eine Reihe von Beispielen zur Kulturphilosophie.

5.5. Ideologieanalyse, 1989–1990 (IA1–IA59, 72 S.)

Auch heute noch sind die Ideen der Französischen Revolution von 1789 von großer Relevanz.

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6. Kurse von 1990 bis 1993

6.1. Grundlagen der Theologie und Methodologie, 1990–1991 (EDM1–EDM71, 97 S.)

Ontologie: Die Realität hinterfragen. Das griechische Wort „to ontos“ bedeutet „sein“, „existieren“.

6.2. Elemente der Harmonie 1990-1991, (EH72-EH201, 157 S.)

​ Wir organisieren die Realität in uns selbst. Wir gelangen zu Konzepten, Urteilen und Überlegungen.

6.3. Elemente der Logik, 1990–1991 (EL202–EL321, 351 S.)

Die Realität zu erfassen ist komplex. Deshalb verallgemeinern wir und „verallgemeinern“ sie immer weiter.

6.4. Methodische Grundlagen, 1990–1991 (EM322–EM363, 334 S.)

Wir ordnen die Realität in und um uns herum. Wir praktizieren Harmonik und Logik.

6.5. Elemente des Platonismus, 1991–1992 (EP1–EP117, 147 S.)

Wir besprechen einige platonische Originaltexte und versuchen, sie zu modernisieren.

6.6. Elemente der platonischen Psychologie, 91–92, (EP1–EPS114, 150 S.)

Für Platon (–427/–347) gibt es weit mehr als das, was sich lediglich wissenschaftlich beweisen lässt.

6.7. Grundlagen der Rhetorik, 1991–1992 (ER1–ER300, 356 S.)

Dieser Kurs vermittelt Werkzeuge für besseres Textverfassen.

6.8. Solowjows Kosmologie, 1991–1992 (SK1–SK65, 78 S.)

Der Mystiker Solowjow: Ein Platoniker der Blütezeit des 19. Jahrhunderts, der Platon neu interpretiert.

6.9. Apokalyptische Theologie, 1992–1993 (AT1–AT71, 79 S.)

Apokalyptische Texte behandeln paranormale Fähigkeiten wesentlich leichter.

6.10. Die Heilung eines Blindgeborenen, 1992–1993 (GB1–GB85, 104 S.)

Religiös betrachtet: Viele Menschen werden blind geboren. Jesu Eingreifen ermöglicht uns das Sehen.

6.11. Denkelemente, 1992–1993 (Logik) (ED1–ED79, 91 S.)

Denkelemente bzw. Logikelemente, die wir priorisieren, um diese Welt zu verstehen.

6.12. Elemente der Rhetorik, 1992–1993 (R1–R61, 70 S.)

12 Kapitel belegen es: Rhetorik hat Berührungspunkte mit Soziologie und Psychologie.

6.13. Elemente der Kulturphilosophie, 1992–1993 (CF1–CF84, 92 S.)

Mit Ontologie, Harmonologie und Denktheorie werden die Elemente der „Kultur“ transparent.

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7. Kurse von 1993 bis 1996

7.1. Grundlagen der Ontologie, 1993–1994 (EO1–EO27, 309 S.)

Logisches Denken führt zu einer „Theorie“ und einem wachsenden Verständnis der Gesamtheit der Wirklichkeit.

7.2. Harmologie 1993–1994 (HA1–HA33, 109 S.)

Harmologie: Ordnung macht die Realität verständlicher.

7.3. Grundlagen der Religionsphilosophie 1994–1995 (ER1–ER440, 514 S.)

Das Heilige offenbart sich denen, die die Axiome des religiösen Menschen teilen.

7.4. Grundlagen der philosophischen Rhetorik, 1994–1995 (EWR1–EWR31, 37 S.)

Manche Menschen können keine guten Texte verfassen. Elf Beispiele können Ihnen dabei helfen.

7.5. Elemente der Kulturphilosophie, 1994–1995 (CF1–CF75, 212 S.)

16 Beispiele führen uns über Verallgemeinerung und „Generalisierung“ zum Wesen der Kultur.

7.6. Elemente der zeitgenössischen Philosophie, 1995–1996 (HF1–HF7, 77 S.)

Über Idealismus, Lebensphilosophie, Phänomenologie, Existenzialismus, Strukturalismus und New Age.

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8. Kurse von 1996 bis 2000

8.1. Grundlagen der Logik, 1996–1997 (EL1–EL92, 115 S.)

Wahrheitsfindung durch Stichprobenverfahren – verantwortungsvoll und begründet.

8.2. Elemente der Methodik, 1996-1997 (EM1-EM71, 101 S.)

​       Methodik ist die Theorie der Anwendung der Gesetze der Logik auf alle Bereiche.

8.3. Elemente der Religionsphilosophie 96–97 (ERF1–ERF335, 396 S.)

Sowohl heidnische als auch biblische Religionen bergen subtile Kräfte.

8.4. Einführung in New Age 1998–1999 (NA1–NA151, 180 S.)

New Age widmet sich dem Materiell-Sinneserleben, insbesondere aber dem, was darüber hinausgeht.

8.5. Elemente der Logik, 1997–1998 (EL1–EL99, 133 S.)

Real ist, was sich selbst offenbart, aber auch, was sich logisch beweisen lässt.

8.6. Elemente der Ontologie, 1997–1998 (HM1–HM24, 30 S.)

Die Wissenschaft betont die materielle, sinnliche Natur der Existenz. Doch es gibt mehr.

8.7. Kosmologie, 1997–1998 (K1–K52, 62 S.)

Dieser Kurs bietet einen Überblick über die aktuelle theoretische Physik.

8.8. Theologie, 1997–1998 (TH1–TH42, 50 S.)

Die „philosophische“ Theologie verortet sich außerhalb jedes Glaubens, aber auch außerhalb jedes Unglaubens.

8.9. Der Mensch als biologisches Wesen, 1997–1998 (BW1–BW42, 52 S.)

Der Mensch als biologisches Wesen ist mit der subtilen und unsterblichen Seele verbunden.

8.10. Der Mensch als unsterbliche Seele, 1997–1998 (OZ1–OZ37, 37 S.)

Der Mensch: ein immaterieller Geist mit einer subtilen Seele und einem biologischen Körper.

8.11. Elemente der Kulturphilosophie, 1998–1999 (CF1-F58, 70 S.)

Kultur als praktische Lösung für eine gegebene und eine gewünschte Situation.

8.12. Elemente des Kognitivismus I, 1999–2000 (COGN1–COGN52, 68 S.)

Hirnwissenschaften, Biologie, Psychologie, Künstliche Intelligenz und Linguistik

8.13. Elemente des Kognitivismus II, 99–00 (COGN2.1–COGN.2.130, 157 S.)

Ohne Pragmatik und Syntax bleibt nur die Syntax übrig: die Verkettung von Symbolen.

8.14. Grundlagen des Kognitivismus III, 1999–2000 (COG3.1–COG3.58, 82 S.)

Dieser Kurs vertieft die Erkenntnisse der beiden vorhergehenden Kurse.

8.15. Grundlagen der Logistik, 1999–2000 (LOG1–LOG39, 49 S.)

Logistik: Eine kulturelle Revolution mit nominalistischen Übereinkünften, ohne ethische Normen.

8.16. Die soziale Frage als kulturelle Frage, 99–00 (SK1–SK100, 141 S.)

Die Menschen wissen, was soziale Gerechtigkeit ist, aber sie setzen sie nicht um.

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9. Kurse nach 2000

9.1. Logikkurs 2007 (LOG1-LOG422)

Kurz vor seinem Tod sagte Pastor T'Jampens: „Dieser Logikkurs muss ‚gerettet‘ werden.“

9.2. Biblische Themen (BT1–BT179, 179 Seiten)

Dieser Kurs bietet auf 112 Seiten Einblicke in biblische Themen.

9.3. Wissenschaftliche Kulturen (WEC1–WEC144)

Dieser Kurs behandelt die vielfältigen Aspekte der Wissenschaft aus philosophischer Perspektive.

9.4. Notizen aus verschiedenen Unterrichtsstunden (S. 1–68)

Eine Auswahl der Notizen aus verschiedenen Unterrichtsstunden.

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